Die fabelhafte Reise der Amélie
Die fabelhafte Reise der Amélie
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Inhalt "Antarktis" 
 
"Weißt Du, wo die Welt am schönsten ist?"

Der Rat der Katze war gut. Doch wie sollte Amélie es bewerkstelligen? So eine weite Reise! Das kostet doch viel Geld!

Anne
Aber die Katze ist nicht Amélies einzige Freundin. Da ist auch noch Anne, bei der Amélie wohnt.
Und Anne half: Sie selbst buchte die Reise und nahm Amélie einfach als blinde Passagierin mit.
So kam es, daß sich die beiden gemeinsam auf die lange Reise machten:

Buenos Aires
Zuerst mit dem Flugzeug nach Buenos Aires, der Hauptstadt Argentiniens.
Ushuaia Von dort flogen sie weiter nach Ushuaia, der südlichsten Stadt der Welt - el fin del mundo.

Amélies Freunde
In Ushuaia gingen Sie an Bord der MS Nordnorge, welche sie in die Antarktis bringen sollte.
Dort fanden die beiden weitere Freunde - auch Passagiere auf der Nordnorge - , die Anne halfen, Amélie an Bord als blinder Passagier zu verstecken.

Buenos Aires
Doch zwischen der Südspitze von Südamerika - dem berühmten Kap Hoorn - und der Antarktis liegt die Drake Passage, benannt nach dem englischen Seefahrer Sir Francis Drake, den ein Sturm einmal hier sehr weit südlich abgetrieben hatte.

Windstärke 9
Und in der Drake Passage geht es stürmisch her: der erste Tag war noch ruhig, aber in der Nacht setzten Wind und Wellen mit bis zu 9 Windstärken ein. Das Schiff schaukelte ganz schön und Amélie wünschte sich, sie hatte diesen Teil der Strecke selbst schwimmend zurückgelegt. Doch sie und ihre Freunde hielten tapfer durch.

Süd Shetland Inseln
Dann endlich kamen gegen Mittag des zweiten Tages die Süd-Shetland-Inseln in Sicht.
Amélie konnte es nun kaum noch abwarten, endlich an Land zu kommen und die ersten Verwandten zu begrüßen.

Pinguine auf Eisberg
Unterwegs hatten sie schon Eisberge gesichtet, auf denen Verwandte von Amélie eine Reise gen Norden machten.

Eselpinguin
In der Admirality Bucht war es soweit. Dort liegt die polnische Forschungsstation Arktowski. Und nun gab es den ersten Kontakt: zahlreiche Adélie-, Esels- und Zügelpinguine tummelten sich hier und begrüßten Amélie.

Pinguin Kolonie
Auch auf den Half-Moon-Island gingen Amélie und ihre Freunde an Land. Dort gibt es zahlreiche Brut-Kolonien dieser 3 Pinguin-Arten.

Cuverville Island
Doch es ging noch weiter südlich: Zuerst nach Cuverville Island, nahe der antarktischen Halbinsel, und bei Neko Harbour direkt auf das antarktische Festland.

Lemaire Channel
Durch den Lemaire Kanal führte sie die Reise weiter bis auf Petermann Island - den südlichsten Punkt, den sie erreichen sollten.

Neumayer Kanal
Über Port Lockroy und durch den Neumayer Kanal ging es zurück in Richtung Süd-Shetland-Inseln nach Deception Island.

Deception Island
Dort ergab sich die Gelegenheit für Amélies Mitreisende, ein gemeinsames Bad mit ihr in den antarktischen Gewässern zu nehmen. Diese konnten dann einmal am eigenen Leibe erfahren, was es bedeutet, sein Leben im 3° Celsius kalten Wasser zu verbringen.

Kap Hoorn
Nach diesen Tagen in der phantastischen Eis- Schnee- und Gletscherwelt der Antartktis führte die Reise wieder zurück Richtung Südamerika.
Daß diesmal vor Kap Hoorn Windstärke 10 herrschte, störte keinen mehr.

Die Reise ging noch weiter über die chilenische Fjorde und über Santiago de Chile nach Hause zurück.
Dieser Teil der Geschichte folgt (vielleicht) später.

Da Amélie eine Königspinguin-Dame ist, hatte sie zwar auf ihrer Reise nur ihre Cousins und Cousinen getroffen (denn Königspinguine leben nur noch weiter südlich oder z.B. auf Süd-Georgien), aber sie hat auch erkannt, daß das Leben ihrer Verwandten in der antarktischen Umgebung nicht einfach ist. Diese Eiswelt ist doch sehr lebensfeindlich und auch für die dort lebenden Pinguine ist das Leben sehr hart.
Deshalb kehrte sie auch gerne wieder nach Hause zurück. Allerdings mit dem festen Versprechen, daß dies nicht ihr letzter Besuch war.

...
Und wenn sie nicht gestorben ist, dann träumt sie, daß sie immer noch am Fenster der Nordnorge steht ...


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© 2005-2010 Ralf Saier